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In der März 2012 Ausgabe von "Mein Pferd" ist ein kleiner Bericht über uns auf Seite 69.
http://www.mein-pferd.de/aktuelles_heft/aktuelles_heft/index.php
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Wir haben jetzt eine Wordpress-seite auf der immer die neuesten Infos veröffentlicht werden . ...... allerdings auf English: News and events at Island View Riding Stables.
Hier ein kleiner Artikel den Anita Weiß im "Infoblettli" der Schweizer Centered Riding Interessierten veröffentlicht hat.
Soft eyes beim Strandgalopp an der irischen Küste
Irland war im Oktober und November zwar nicht mehr so grün wie man es von Bildern kennt. Wunderschön war es trotzdem! Im letzten Herbst arbeitete ich zwei Monate lang auf dem Hof von Uschi und Raymond O’Connor in Grange, County Sligo im Nordwesten Irlands.


„Tinker“ gibt es nicht! Das habe ich schon am ersten Tag gelernt. Dabei dachte ich, dass ich schon Vorwissen über Irland habe weil ich sogenannte „Irish-Tinker“ kenne (und ganz toll finde). „Tinker“ ist in Irland aber ein Schimpfwort; es ist eine abwertende Bezeichnugn für Fahrende. Zwar wird in ganz Europa in Pferdekreisen von „Irish-Tinkern“ gesprochen, doch in Irland wird die Rasse „Irish-Cob“ genannt. Auf dem Hof gab es auf jeden Fall jede Menge Irish-Cobs: in allen Grössen, Breiten, Farben und Temperamenten. Sie stehen während dem ganzen Jahr draussen auf der Weide; die Brombeerhecken sind der einzige Schutz vor dem Wetter.
Eindrücklich war die Weite. Pferde von der Weide holen bekam in Irland für mich eine neue Bedeutung. Nicht selten standen diejenigen, die ich holen sollte in der hintersten Ecke unter der Hecke. Mit Sicht auf den berühmten Tafelberg Ben Bulben, an dessen Fuss übrigens der Dichter W.B. Yeats begraben liegt, waren die Gänge auf die Weide aber immer ein schöner Einstieg in den Tag.
Uschi Schweiger-O’Connor liess sich schon vor vielen Jahren von der Landschaft, den Pferden und nicht zuletzt von einem Mann – Raymond, ihrem jetzigen Ehemann – überzeugen, dass der Hof direkt am Atlantik etwas spezielles ist. Vor 16 Jahren reiste sie zum ersten Mal aus Deutschland zum schön gelegenen Hof, welchen sie seit 11 Jahren zusammen mit Raymond führt. Uschi ist die einzige Centered Riding Lehrerin in Irland!
Der Stall bietet Reitlektionen, Ausritte und Kutschfahrten an. Weil ab Oktober weniger Touristen vorbeikommen, bestand meine Arbeit aus einer interessanten Mischung von unterrichten, Ausritte leiten, Stallarbeit und Pferde aus- oder weiterbilden. Erleichtert war ich, als ich merkte, dass mir das Unterrichten auch in Englisch gelang (dank den englischen Begriffen im Centered Riding und viel Körpereinsatz beim Erklären). Die Ausritte dem Strand entlang, bei Ebbe hinaus zur hofeigenen Insel oder auf dem Festland zwischen Steinmauern hindurch mit Blick auf riesige Weiden mit grasenden Schafen waren wunderschön. Zwar wunderte ich mich manchmal mit wie wenigen Vorkenntissen sich einige Leute auf einen Ausritt wagen. Zum Glück waren die Schulpferde immer ruhig und verlässlich. Mühsam waren aber Kunden die sagten, sie hätten viel Erfahrung; die sich dann auf dem Pferd aber ganz anders verhielten. Ich lernte, dass die Definition von „erfahrenem Reiter“ sehr dehnbar ist.
Das eindrücklichste Erlebnis für mich war, als mir der junge Irish-Draft Wallach Michigan zum Einreiten anvertraut wurde. Er wurde auf dem Hof als Zwillingsfohlen geboren; seine Schwester kam tot auf die Welt. Seinen Namen verdankt er einer Veterinär-Studenten-Gruppe aus Michigan, die am Tag seiner Geburt zu Besuch war. Die letzten drei Jahre verbrachte Michigan auf einer Weide auf der O’Connor-Island. Die Insel gehört zum Hof dazu und ist bei Ebbe mit Pferd oder Jeep vom Festland aus erreichbar. Michigan reagierte total gelassen auf Sattel und Trense. Schon nach wenigen Tagen sass ich zum ersten Mal auf seinem Rücken. Er wandte seine Ohren nach hinten und wankte mit seinem Gewicht etwas hin und her; mehr Skepsis hat er aber nie geäussert. Das Einreiten verlief so ruhig und ohne jegliche Zwischenfälle, dass ich mich fragte, ob er auf der Insel schon von „Leprechauns“ (irische Fabelwesen) geritten wurde. Sogar beim ersten Gallop am Sandstrand war Michigan die Ruhe in Person!
Das idyllische Leben in der weiten Landschaft mit den gutmütigen, schönen irischen Pferden stand im krassen Gegensatz zu den Negativmeldungen aus den Medien im Bezug auf die irische Wirtschaftslage. Der Hof steht dank einem breiten Kundensegment (Einheimische und Touristen aus der ganzen Welt) zum Glück auf recht sicheren Beinen. Trotzdem ist die Entwicklung beängstigend. Die Wirtschaftskrise trifft die Menschen Irlands hart. Aber nicht nur die Menschen – auch die Pferdewelt ist betroffen. In den Boomjahren haben sich viele Iren Pferde gekauft, die sie sich jetzt nicht mehr leisten können. Tausende von Pferden sind somit überflüssig geworden; viele Tiere werden ausgesetzt. Die deutsche Zeitschrift „der Spiegel“ spricht von einer „Pferdekrise in Irland“, die besonders tragisch ist weil Irland den Ruf einer Pferdenation hat. In diesen schwierigen Zeiten ist es für die Pferdewelt Irlands umso wichtiger, dass es Betriebe gibt wie den „Island view riding stables“, wo sie artgerecht gehalten und gut ausgebildet werden.
Aber nicht nur für Pferde, auch für Menschen empfehle ich den Stall: Falls ihr Lust habt auf Ferien in Irland mit Ausritten vor eindrücklicher Kulisse auf gut ausgebildeten Pferden, dann schaut euch die homepage an!
Homepages:
http://www.islandviewridingstables.com/
oder
http://www.reiteninirland.de/
Spiegelartikel „Pferdekrise in Irland“:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,730403,00.html
Hier paar schöne Bilder vom September und Oktober hier die unsere Praktikantin Saskia zusammengestellt hat
http://www.youtube.com/watch?v=1vYaslPPFPI
Ausgewandert: Eine unserer deutschen Familien hat ein ganz besonderes Souvenir aus demUrlaub mit nach Deutschland gebracht : Sparkie, der liebe und schicke Welsh Connemara Mix Wallach lebt nun auf einer schönen Wiese bei Heidelberg.
Turniererfolge 2010 Wir sind alle sehr stolz auf Elisa und Soti, die bei den Area 6 Pony club Qualifiers in Corbeigh House die Dressur, das Springen und die kombinierte Wertung der "under 12s" gewonnen haben. In der Vielseitigkeit am darauf folgendenWochenende wurden sie 2.!!! Anke und Cloverfield waren auf ihrem ersten Dressurturnier (Western and Midlands region) und haben bei ihrem ersten Outing gleich zweimal den zweiten Platz belegt und beim zweiten Outing haben die beiden sogar eine Klasse gewonnen und in der anderen den zweiten Platz belegt. Well done !! |










